Neue Wertschöpfungszahlen für den Tourismus: enorme Einbußen durch Corona

Neue Wertschöpfungszahlen für den Tourismus: enorme Einbußen durch Corona

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr aus München, kurz DWIF, hat für die Alpenregion Tegernsee Schliersee aktuelle Umsatz- und Wertschöpfungszahlen für das Jahr 2019 sowie daraus abgeleitet die Prognosen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Neben den Umsätzen aus Tages- und Übernachtungstourismus sind hauptsächlich die Einbußen durch den corona-bedingten Lock-Down ab Mitte Mai prägend.

Bereits zum dritten Mal seit 2013 hat das DWIF Umsatz- und Wertschöpfungszahlen für die gesamte Region erhoben. Dabei sind die Zahlen sehr vielschichtig und geben richtungsweisende Antworten auf eine Vielzahl von Fragen: Wieviel Tages- und Übernachtungsgäste waren in der Region? Welche Umsätze konnten durch den Tourismus generiert werden und wieviel Wertschöpfung entsteht daraus? Wie viele Vollzeitstellen können durch den Tourismus in der Region geschaffen werden? Mit welchen Einbußen ist durch Corona für das Jahr 2020 zu rechnen?

Bei einem kurzen Abriss über die wichtigsten Zahlen wird die Relevanz des Tourismus, aber auch die hohe Gästefrequenz sowie die derzeit zu verkraftenden Einbußen durch Corona deutlich: Insgesamt besuchten im Jahr 2019 über 11 Mio. Gäste die Region – davon alleine 8,2 Mio. Tagesgäste. Diese gaben insgesamt 513 Mio. € aus, was einem täglichen Umsatz von 1,4 Mio. € entspricht. Dabei kommen 2/3 der Umsätze aus dem Übernachtungstourismus sowie 1/3 aus dem Tagestourismus. Aus den Umsätzen entstand eine Wertschöpfung (also Löhne, Gehälter und Gewinne) von gut 255 Mio. € sowie ein Vollzeitäquivalent von über 6.600 Personen. Durch den corona-bedingten Lock-down ab Mitte März bis Ende Mai ist mit Umsatzeinbußen i. H. v. ca. 80 Mio. € zu rechnen.

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